Klassentreffen der Abiturklassen 1946/47
Dietrich Möhring, Roßlau

Inzwischen schon Tradition, hat sich unsere Klasse am Freitag, dem 28. April 2000, wieder in Zerbst getroffen. Bedingt durch Krieg und seine Nachwirkungen hatte sich unsere Klasse zum Teil vor und nach dem Abitur in alle Winde zerstreut. Durch das Francisceertreffen in Zerbst haben wir uns dann wiedergefunden. Mit "Hallo und wie geht es" begann dann das gemütliche Beisammensein. Über die Ereignisse des letzten Jahres wurde geplauscht und dann ging es weiter:" Was macht der und jener?" Das bezog sich dann auf diejenigen, die aus gesundheitlichen und auch anderen Gründen nicht dabei sein konnten. Da wie inzwischen alle über 70 Jahre sind, haben sich unsere Reihen auch schon etwas gelichtet. Über unsere letzte Reise im Herbst 1999 zur "Südlichen Weinstrasse" wurde gesprochen und dann die Frage erörtert: "Was machen

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Bild der Abiturienten 1946/47 (160KB)

wir im Herbst 2000?" Als Vorschlag stand dann der Raum "Sächsische Schweiz", der auch Anklang fand. Wer kommt mit? Mit Anhang fanden sich 12 Personen. Die Unterkunft mit Verpflegung wurde in Berggiesshübel bestellt. Vom 3. bis 10. September wurde dann so weit wie möglich die dortige Umgebung besichtigt. Wir unternahmen Ausflüge nach Dresden, Pillnitz, Seiffen. Grossen Anklang fand dann auch eine Fahrt mit dem Raddampfer von Pirna nach Bad Schandau und Weiterfahrt mit der Kirnitzschtalbahn - mit Straßenbahngequietsche - zum Lichtenhainer Wasserfall und Wanderung zum Kuhstall. Für viele war die Sächsische Schweiz Neuland, da sie für diejenigen aus dem westlichen Deutschland nicht erreichbar war. Abends wurde dann beim Bier und Wein wieder über alles Mögliche erzählt. Nach dem wir in den letzten 6 Jahren jeweils eine einwöchige Reise zu den schönsten Gegenden Deutschlands (und auch Ausland) unternommen haben, werden wir sicher beim Treffen im Frühjahr in Zerbst darüber beraten: "Was machen wir 2001?" Beim Auseinandergehen wird immer wieder der Wunsch ausgesprochen "Bleibt gesund!"

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